Weine und ihre Namen
Der "Wagglitaler"
1528 trat das Hitzkirchertal (ohne Ermensee & Schongau) unter Einfluss des Komturs der Deutschritterkommende Hitzkirch, Ritter Albrecht von Mülinen zur Reformation über. Nach dem 2. Kappelerkrieg (1531) wurde es von Luzern aus wieder rekatholisiert. Seit dieser Zeit müsen sich die Hitzkircher als Wagglitaler necken lassen. Es zeigt auch ihre Vorliebe und Aufgeschlossenheit neuen Strömungen gegenüber.
Der "Komtur"
Die Deutschordenskommende Hitzkirch ist seit 1237 urkundlich nachgewiesen und wurde 1806 vom Kanton Luzern wieder aufgehoben. Ihr Grundbesitz war umfangreich und der Weinbau eine nicht zu unterschätzende Einnahme. Die Aufsicht und die Leitung des ritterlichen Konventes war dem Komtur übertragen. Der Komtur spielte in früheren Jahren eine massgebende Rolle in Hitzkirch.
Der "Hilti"
Der Name Hitzkirch ist zusammengesetzt aus "Hilti", dem Personennamen und "kircha", Kirche und bedeutet also "Kirche des Hilti". Offenbar war dieser Hilti der Gründer der Kirche und diese war eine Eigenkirche. Diese stand schon längst, als das Deutschordenshaus gegründet wurde. Die Deutschen Ritterbrüder erwarben den Hof und die Kirche. Und trotzdem ist Hilti der Kirchengründer der grosse Unbekannte, über dessen Leben keine Urkunden existieren.
Der Marc
Ausgesprochen feines Destilat, das aus den ausgepressten Trauben gebrannt wird.



