Geschichtliches

Vom Werden eines Rebberges

Der Rebbau war bis zum vorletzten Jahrhundert noch die Hauptbeschäftigung und die grosse Sorge der Hitzkircher. Es war vor allem der Eisenbahnbau und die von Amerika eingeschleppte Reblaus sowie der ebenfalls von dort stammende echte und der falsche Mehltau, die ihn ruinierten. Die klimatischen Voraussetzungen sind indessen unverändert ideal geblieben und ermöglichten die Wiederaufnahme des Rebbaues im Seetal.

Auf Initiative von Alois Kaufmann wurde der Rebbau in Hitzkirch wiederbelebt.

1983  Aufnahme der diversen Grundstücke in den Rebbaukataster (Rebäcker) 
1984  Zustimmung der Gemeindeversammlung zur Anpflanzung eines Rebberges 
1985  Gründung der Rebbaugesellschaft Hitzkirch.
Gründungsmitglieder: Einwohnergemeinde Hitzkirch, Alois Kaufmann-Meyer, Richard Studer-Luternauer, Jakob Wildisen-Tschopp sel., Sophie Strebel-Meyer, Annamarie Schmid-Meyer, Gerold Meyer-Bütler, Priska Heuberger-Meyer
Ausschuss: Alois Kaufmann (Obmann), Jakob Wildisen sen. (Rebmeister),
Jakob Scherer, Anton Brunner, Richard Studer 
1985  Anpflanzung von 4000 Stöcken RxS 
1986  Erste Weinlese 
1986  Erstmals Kelterung im Heidegg 
1987  RxS und Marc erstmals im Verkauf 
1993  Umpfropfung von 850 RxS auf Blauburgunder, Klon Mariafeld 
1998  Erweiterung des Rebberges durch den Anbau von Spezialitäten (Schillerwein) 
2002  Anpflanzung der Restparzelle mit Blauburgunder 
2004  Remontierung von ca. 400 RxS-Rebstöcken durch 400 Blauburgunder-Rebstöcke  
2011 Reorganisation


Die Rebbaugesellschaft Hitzkirch heute

Fläche  Sorte 
45a  Blauburgunder 
46a   RxS 
6a  Spezialitäten